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AI Builder: Ab 1. November enden die Credits, was Unternehmen jetzt bei Copilot Credits beachten müssen
Microsoft beendet zum 1. November 2026 die AI Builder Credits in Power Apps, Power Automate und Dynamics 365. Die KI-Funktionen bleiben, laufen künftig aber über Copilot Credits. Wer jetzt nicht handelt, riskiert blockierte Flows oder unnötige Verlängerungen.
Das Wichtigste in Kürze
- AI Builder Kapazitäts-Add-ons und die in Premium-Lizenzen enthaltenen AI Builder Credits erreichen am 1. November 2026 ihr Lebensende.
- Die Funktionen von AI Builder bleiben erhalten, verbrauchen nach dem Ende der Credits aber Copilot Credits.
- Eine automatische Umwandlung von AI Builder Credits in Copilot Credits gibt es nicht.
- Sind weder AI Builder Credits noch Copilot Credits vorhanden, blockiert Microsoft die jeweilige KI-Funktion.
- Bestehende Credits gelten bis zum Ende der laufenden Vertragslaufzeit, die automatische Verlängerung der Add-ons muss vorher abgeschaltet werden.
AI Builder Credits laufen aus: Was ändert sich am 1. November 2026?
Viele Unternehmen nutzen AI Builder in der Microsoft Power Platform, oft ohne es bewusst zu wissen: Rechnungen auslesen, Dokumente klassifizieren, Texte in Power Automate zusammenfassen. Dafür verbraucht AI Builder eigene Credits. Genau diese Credits beendet Microsoft jetzt. Zum 1. November 2026 erreichen sowohl die AI Builder Kapazitäts-Add-ons als auch die in Premium-Lizenzen enthaltenen Credits ihr Lebensende. Microsoft hat das in seiner Dokumentation und im Partner Center angekündigt.
Wichtig: AI Builder selbst wird nicht abgeschaltet. Die Funktionen laufen künftig über Copilot Credits, die gemeinsame Verbrauchswährung für KI in Copilot Studio und der Power Platform.
Welche Lizenzen und Add-ons sind betroffen?
- AI Builder Kapazitäts-Add-ons: Microsoft verkauft sie ab dem 1. November 2026 nicht mehr. Neue Kunden konnten sie bereits seit November 2025 nicht mehr kaufen.
- Enthaltene Credits in Premium-Lizenzen: Power Apps, Power Automate und vergleichbare Premium-Lizenzen wie Dynamics 365 enthalten in künftigen Lizenzen keine AI Builder Credits mehr.
- Bestehende Credits: Vorhandene Credits funktionieren weiter, bis die Laufzeit des Add-ons oder des Vertrags endet.
Was passiert, wenn keine Credits mehr vorhanden sind?
Microsoft hat die Reihenfolge klar geregelt:
- AI Builder Funktionen verbrauchen zuerst vorhandene AI Builder Credits.
- Sind diese aufgebraucht oder ausgelaufen, greifen sie auf Copilot Credits zurück.
- Sind weder AI Builder Credits noch Copilot Credits verfügbar, wird die Funktion blockiert.
Für Fachabteilungen bedeutet das: Ein Flow, der heute zuverlässig Eingangsrechnungen ausliest, kann nach dem Vertragsende plötzlich stehen bleiben. Eine automatische Umwandlung der alten Credits in Copilot Credits gibt es nicht, und Microsoft nennt auch keinen festen Umrechnungskurs. Die Verbrauchsraten unterscheiden sich je nach Szenario.
Was sollten Unternehmen jetzt tun?
Aus Sicht der InSys AG® als Microsoft Direct CSP empfehlen wir vier Schritte:
- Automatische Verlängerung prüfen: Wer AI Builder Add-ons hat, sollte die automatische Verlängerung vor dem nächsten Verlängerungstermin abschalten. Bei Lizenzen über die InSys AG® übernehmen wir das für Sie im Partner Center.
- Nutzung erfassen: Welche Apps und Flows nutzen AI Builder, und wie viele Credits verbrauchen sie im Monat?
- Vertragsende notieren: Bis wann laufen die vorhandenen Credits noch? Ab diesem Tag braucht es Copilot Credits.
- Copilot Credits planen: Rechtzeitig passende Kapazität einplanen, damit keine Prozesse blockiert werden. Einen Überblick über Credit-Pakete und Einsatzszenarien finden Sie auf unserer Seite zu Microsoft Copilot Studio.
Warum ist das mehr als eine Lizenzfrage?
Mit dem Wechsel bündelt Microsoft die Abrechnung aller KI-Funktionen in einer Währung. Das macht Kosten vergleichbarer, aber auch sichtbarer: Wer AI Builder bisher „nebenbei“ aus enthaltenen Credits genutzt hat, sieht den Verbrauch künftig als eigenen Posten. Wir empfehlen, diesen Anlass zu nutzen, um bestehende Automatisierungen zu prüfen. Manche Abläufe lassen sich heute mit KI-Agenten in Copilot Studio einfacher und günstiger abbilden.
Wie unterstützt die InSys AG®?
Die InSys AG® ist Microsoft Solutions Partner für KI-Geschäftslösungen und Direct CSP. Kunden lizenzieren über uns mehr als 80.000 Microsoft 365 Lizenzen. Unser Vertriebsleiter Alexander Honemeyer und sein Team prüfen Ihre bestehenden Verträge, schalten auslaufende Add-ons rechtzeitig ab und planen Copilot Credits passend zu Ihrem tatsächlichen Verbrauch. Mehr zu Lizenzen beim Direct CSP lesen Sie auf unserer Seite Microsoft CSP Partner. Einen Überblick über alle Leistungen finden Sie unter Microsoft 365 Security, Lizenzen und KI.
Häufige Fragen
Wird AI Builder am 1. November 2026 abgeschaltet?
Nein. Die Funktionen von AI Builder bleiben erhalten. Am 1. November 2026 enden die AI Builder Kapazitäts-Add-ons und die in Premium-Lizenzen enthaltenen AI Builder Credits. Danach laufen die Funktionen über Copilot Credits.
Werden AI Builder Credits automatisch in Copilot Credits umgewandelt?
Nein. Microsoft sieht keine automatische Umwandlung vor und nennt keinen festen Umrechnungskurs. Unternehmen müssen Copilot Credits selbst einplanen und erwerben.
Was passiert mit bereits gekauften AI Builder Credits?
Vorhandene Credits funktionieren weiter, bis die Laufzeit des Add-ons oder des Vertrags endet. Danach braucht es Copilot Credits.
Was passiert, wenn weder AI Builder Credits noch Copilot Credits vorhanden sind?
Dann blockiert Microsoft die jeweilige AI Builder Funktion. Flows und Apps, die darauf aufbauen, können dadurch stehen bleiben.
Muss ich die automatische Verlängerung meiner AI Builder Add-ons abschalten?
Ja. Microsoft empfiehlt, die automatische Verlängerung vor dem nächsten Verlängerungstermin abzuschalten. Bei Lizenzen über einen CSP-Partner erfolgt das im Partner Center.
