- Dicker Kern, Licht läuft auf vielen Wegen
- Günstige Module mit 850 nm
- 10 Gbit/s bis 300 m (OM3) bzw. 400 m (OM4)
- Typisch für Etagen-Uplinks und Serverräume
SFP-Module, Transceiver und DAC-Kabel für UniFi
SFP, SFP+, SFP28 und QSFP28, Singlemode und Multimode, BiDi, DAC und AOC verständlich erklärt – mit UniFi Modulfinder
Projektpreis anfragenSFP-Module, Transceiver und DAC-Kabel: das Kompendium für UniFi Netzwerke
Ein SFP-Modul (Small Form-factor Pluggable) ist ein steckbarer Transceiver, der einen Switch-Port wahlweise mit Glasfaser oder Kupfer verbindet. Welches Modul passt, hängt von drei Fragen ab: Welche Geschwindigkeit braucht die Strecke, wie lang ist sie und welche Faser liegt bereits im Gebäude? Wer hier falsch wählt, bekommt keinen Link oder einen, der unter Last instabil wird.
Dieses Kompendium erklärt die Bauformen SFP, SFP+, SFP28, QSFP+ und QSFP28, den Unterschied zwischen Singlemode und Multimode, zwischen Duplex- und BiDi-Modulen sowie zwischen DAC-, AOC- und RJ45-Lösungen. Zu jedem Thema finden Sie die passenden UniFi Module mit der UVP des Herstellers.
Als autorisierter Ubiquiti Enterprise Partner und UniFi Professional Integrator mit autorisiertem UniFi Schulungscenter plant die InSys AG® Glasfaser-Backbones, Rechenzentrums-Uplinks und Standortvernetzungen bundesweit: vom einzelnen Uplink bis zum redundanten Core mit UniFi MC-LAG.
Warum die InSys AG® der richtige Ubiquiti Enterprise Partner für Sie ist
Seit 1991 planen, installieren und betreiben wir Netzwerklösungen für Unternehmen – als autorisierter Ubiquiti Enterprise Partner, UniFi Professional Integrator und Autorisiertes UniFi Schulungscenter. Mit Deutschlands größtem UniFi Democenter auf 700 m² im H1 in Bielefeld und unseren Standorten in Hamburg und Dubai.
Welches SFP-Modul brauche ich?
Vier Angaben genügen: Streckenlänge, Geschwindigkeit, die vorhandene Verkabelung und die Zahl der freien Fasern. Der Modulfinder nennt Ihnen das passende UniFi Modul. Die Hintergründe erklären die Kapitel darunter.
UniFi Modulfinder
Alle Angaben ohne Gewähr. Der Modulfinder gibt eine erste Orientierung. Die tatsächliche Reichweite hängt von Faserqualität, Steckverbindungen und Dämpfung Ihrer konkreten Strecke ab. Für eine verbindliche Auswahl sprechen Sie bitte mit einem Account Manager der InSys AG®.
SFP, SFP+, SFP28, QSFP+ und QSFP28: die Bauformen im Vergleich
SFP, SFP+ und SFP28 sind von außen kaum zu unterscheiden: gleiche Größe, gleicher Steckplatz. Der Unterschied liegt in der Elektronik und damit in der Geschwindigkeit. QSFP-Module sind breiter, weil sie vier Datenkanäle parallel führen. Aus vier mal 10 Gbit/s werden so 40 Gbit/s (QSFP+), aus vier mal 25 Gbit/s werden 100 Gbit/s (QSFP28).




| Bauform | Geschwindigkeit | Kanäle | Typischer Einsatz | UniFi Beispiel |
|---|---|---|---|---|
| SFP | 1 Gbit/s | 1 | Uplinks kleiner Switches, Gateways, Außenstellen | UACC-OM-MM-1G-D |
| SFP+ | 10 Gbit/s | 1 | Etagen-Uplinks, Server, NAS, Access-Switches | UACC-OM-MM-10G-D |
| SFP28 | 25 Gbit/s | 1 | Aggregation, Core, leistungsstarke Gateways | UACC-OM-SFP28-SR |
| QSFP+ | 40 Gbit/s | 4 × 10 | Ältere Rechenzentrums-Backbones | kein eigenes UniFi Modul |
| QSFP28 | 100 Gbit/s | 4 × 25 | Core- und Rechenzentrums-Backbones | UACC-OM-QSFP28-LR4 |
Passt ein SFP+-Modul in einen SFP28-Port?
Ja. SFP28-Ports nehmen in der Regel auch SFP+- und SFP-Module auf, die Verbindung läuft dann mit der niedrigeren Geschwindigkeit. Umgekehrt funktioniert ein schnelleres Modul im langsameren Port nur, wenn das Modul die niedrigere Rate ausdrücklich unterstützt. Das 25G-Multimode-Modul von UniFi beherrscht zum Beispiel 1, 10 und 25 Gbit/s. Entscheidend ist immer: Beide Enden einer Strecke müssen dieselbe Geschwindigkeit und denselben Standard sprechen.
Singlemode oder Multimode: welche Glasfaser liegt bei Ihnen?
Glasfaser ist nicht gleich Glasfaser. Der Durchmesser des lichtführenden Kerns entscheidet, wie weit ein Signal kommt und welches Modul Sie brauchen. Ein Multimode-Modul funktioniert nicht an einer Singlemode-Faser und umgekehrt. Deshalb ist die erste Frage bei jedem Glasfaserprojekt: Was liegt in der Wand?
- Dünner Kern, Licht läuft auf genau einem Weg
- Module mit Laser für 1310 oder 1550 nm
- 10 bis 100 Gbit/s über 10 km und mehr
- Typisch zwischen Gebäuden und Standorten
| Fasertyp | Kern | Kabelfarbe | 10 Gbit/s | 25 Gbit/s | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| OM1 / OM2 | 62,5 / 50 µm | Orange | 33 / 82 m | nicht vorgesehen | Altbestand, für 10G kaum geeignet |
| OM3 | 50 µm | Aqua | 300 m | 70 m | Solider Standard im Gebäude |
| OM4 | 50 µm | Erika-Violett oder Aqua | 400 m | 100 m | Empfehlung für neue Multimode-Strecken |
| OM5 | 50 µm | Limettengrün | 400 m | 100 m | Mehrwert nur mit speziellen Mehrwellenlängen-Optiken |
| OS2 | 9 µm | Gelb | 10 km und mehr | 10 km | Zukunftssicher, auch für 100 Gbit/s |
Die Fasertypen OM1 bis OS2 im Detail
Die Bezeichnungen OM (Optical Multimode) und OS (Optical Singlemode) stammen aus der Verkabelungsnorm ISO/IEC 11801. Bei Multimode entscheidet vor allem die Bandbreite der Faser bei 850 nm über die Reichweite, bei Singlemode die Dämpfung pro Kilometer.
OM1 und OM2
- Kern
- 62,5 µm (OM1), 50 µm (OM2)
- Bandbreite bei 850 nm
- 200 bzw. 500 MHz·km
- 1 Gbit/s
- 275 m bzw. 550 m
- Erkennen
- Oranger Mantel, Stecker meist beige, Aufdruck „62,5/125“ oder „50/125“
Reicht für 1 Gbit/s. Bei 10 Gbit/s nur für sehr kurze Strecken, bei Modernisierungen ersetzen.
OM3
- Kern
- 50 µm
- Bandbreite bei 850 nm
- 2.000 MHz·km
- Reichweite
- 10G: 300 m · 25G: 70 m · 100G SR4: 70 m
- Erkennen
- Aquafarbener Mantel und Stecker, Aufdruck „OM3 50/125“
Der verbreitetste Standard in Gebäuden ab etwa 2005. Für 10G-Etagen-Uplinks völlig ausreichend.
OM4
- Kern
- 50 µm
- Bandbreite bei 850 nm
- 4.700 MHz·km
- Reichweite
- 10G: 400 m · 25G: 100 m · 100G SR4: 100 m
- Erkennen
- Erika-violetter oder aquafarbener Mantel, Aufdruck „OM4 50/125“
Die beste Wahl, wenn neu Multimode verlegt wird, etwa im Rechenzentrum mit kurzen 25G- und 100G-Strecken.
OM5
- Kern
- 50 µm
- Optimiert für
- 850 bis 953 nm
- Reichweite
- bei 850 nm wie OM4
- Erkennen
- Limettengrüner Mantel, Aufdruck „OM5“
Spielt seinen Vorteil nur mit Mehrwellenlängen-Optiken aus. Für UniFi Module bringt OM5 heute keinen Mehrwert gegenüber OM4.
OS1 und OS2
- Kern
- rund 9 µm
- Dämpfung
- OS1: max. 1,0 dB/km · OS2: max. 0,4 dB/km
- Reichweite
- 10 km und mehr, je nach Modul
- Erkennen
- Gelber Mantel, Stecker blau (UPC) oder grün (APC), Aufdruck „9/125“
OS1 steckt typisch in Innenkabeln, OS2 in Außen- und Universalkabeln. Für neue Backbones immer OS2.
Warum reicht OM4 weiter als OM3?
In einer Multimode-Faser kommen die Lichtanteile auf ihren unterschiedlichen Wegen leicht versetzt an. Jeder Lichtimpuls verschmiert dadurch, und irgendwann kann der Empfänger die Bits nicht mehr trennen. OM4 ist so gefertigt, dass dieser Effekt deutlich kleiner ist. Die Bandbreite steigt von 2.000 auf 4.700 MHz·km, die Strecke wird länger.
Dürfen OM3 und OM4 gemischt werden?
Ja, beide haben einen 50-µm-Kern und lassen sich verbinden. Die gesamte Strecke reicht dann aber nur so weit wie die schwächere Faser, also wie OM3. Tabu ist dagegen das Mischen von 50 und 62,5 µm sowie von Multimode und Singlemode: Dort geht so viel Licht verloren, dass der Link meist gar nicht zustande kommt.
OS1 oder OS2 bestellen?
OS2 hat die geringere Dämpfung und funktioniert innen wie außen. Der Preisunterschied ist minimal. Für Patchkabel im Rack spielt der Unterschied praktisch keine Rolle, bei Gebäude- und Campusstrecken aber sehr wohl. Unsere Empfehlung: durchgehend OS2.
So sehen die Kabel aus
Die Mantelfarbe verrät den Fasertyp, die Steckerfarbe den Schliff: Blaue oder magentafarbene LC-Stecker haben einen geraden UPC-Schliff, grüne MPO-Stecker einen schrägen APC-Schliff. MPO-Kabel bündeln zwölf Fasern in einem Stecker und werden für parallele 100G-Module wie SR4 und PSM4 gebraucht.





Unsere Empfehlung für neue Verkabelung
Wer heute neu verlegt, sollte Singlemode OS2 wählen. Das Kabel kostet kaum mehr als Multimode, trägt 100 Gbit/s über Kilometer und bleibt über Jahrzehnte nutzbar. Multimode-Module sind zwar günstiger, doch bei 25 und 100 Gbit/s schrumpft die Reichweite auf 70 bis 100 m.
Bestehende Fasern erkennen Sie am Aufdruck auf dem Kabelmantel, etwa „OM4 50/125“ oder „OS2 9/125“. Die Farbe ist ein Hinweis, aber kein Beweis.
Eine oder zwei Fasern: Duplex- und BiDi-Module
Ein klassisches Glasfasermodul braucht zwei Fasern: eine zum Senden, eine zum Empfangen. BiDi-Module (bidirektional) kommen mit einer einzigen Faser aus, weil beide Seiten auf unterschiedlichen Wellenlängen senden. Das halbiert den Faserbedarf, verlangt aber passende Paare.
- Beide Module identisch, Ersatzteilhaltung einfach
- Standard in Gebäuden und Rechenzentren
- Kein Link? Meist sind Senden und Empfangen vertauscht
- Halbiert den Faserbedarf, ideal bei knappen oder gemieteten Fasern
- Immer als Paar: ein Modul je Wellenlänge
- UniFi kennzeichnet die Paare farbig: 10G mit blauem und rotem Bügel, 1G mit blauem und gelbem Bügel




Noch mehr über dieselbe Faser: CWDM
Mit CWDM (Coarse Wavelength Division Multiplexing) laufen mehrere 10G-Verbindungen über ein einziges Faserpaar. Jede Verbindung nutzt eine eigene Wellenlänge, ein passiver Mux Demux bündelt und trennt die Signale. UniFi bietet dafür SFP+-Module in zwölf Wellenlängen für Strecken bis 20 km. Der CWDM Mux Demux 4 deckt die Kanäle 1270 bis 1330 nm ab, der CWDM Mux Demux 8 die Kanäle 1450 bis 1590 nm. Über den Erweiterungsport des Mux Demux 8 lassen sich beide koppeln: So laufen bis zu zwölf 10G-Verbindungen über ein einziges Faserpaar, genau passend zu den zwölf Wellenlängen der UniFi Module.
Das lohnt sich, wenn zwischen zwei Standorten nur wenige Fasern verfügbar sind und neue Tiefbauarbeiten teuer wären. Wichtig für die Planung: Jeder Mux Demux kostet Signalstärke, beim 8-Kanal-Modell laut Hersteller bis zu 2,5 dB. Diese Dämpfung gehört in das Dämpfungsbudget der Strecke.


DAC-Kabel, AOC-Kabel und RJ45-Module: Verbindungen ohne einzelne Transceiver
Nicht jede Verbindung braucht zwei Glasfasermodule und ein Patchkabel. Für kurze Strecken im Rack sind Direktkabel günstiger, sparsamer und weniger fehleranfällig. RJ45-Module wiederum holen Geräte ohne SFP-Port über vorhandenes Kupferkabel ins Netz.
Direct Attach Cable
Passives Twinax-Kupferkabel mit fest montierten Steckern. Praktisch keine Latenz, kaum Stromverbrauch, unschlagbar günstig. Ideal zwischen Switches, Servern und Speichersystemen im selben Rack.
- Längen0,5 bis 3 m
- Varianten10G, 25G, 100G
- UniFiUACC-DAC-…
Active Optical Cable
Glasfaserkabel mit fest verbauten optischen Modulen an beiden Enden. Dünner und leichter als DAC, unempfindlich gegen elektromagnetische Störungen. Für Verbindungen zwischen benachbarten Racks.
- Längen5 bis 30 m
- Varianten10G, 25G, 100G
- UniFiUACC-AOC-…
Direktkabel mit Auto-Optimierung
Das weiße UniFi Uplink Cable verbindet UniFi Geräte mit 1, 10 oder 25 Gbit/s und optimiert Geschwindigkeit und Stabilität der Verbindung automatisch. Kurze Längen sind Kupfer, lange Glasfaser.
- Längen0,15 · 0,3 · 3 · 30 m
- SteckerSFP28
- UniFiUACC-Uplink-SFP28
SFP auf RJ45
Macht aus einem SFP-Port einen Netzwerkanschluss für Twisted-Pair-Kabel. Die Multi-Gigabit-Variante beherrscht 1 bis 10 Gbit/s, braucht aber einen 10G-SFP+-Port und Cat 6A für volle 100 m.
- Reichweitebis 100 m
- Leistungbis 1,9 W
- UniFiUACC-CM-RJ45-…
Vorsicht Wärme: RJ45-Module richtig einsetzen
Ein 10G-RJ45-Modul verbraucht mit bis zu 1,9 W rund doppelt so viel wie ein Glasfasermodul und wird entsprechend heiß. Mehrere solcher Module direkt nebeneinander können Ports überhitzen. Unsere Praxisregel: Lassen Sie zwischen RJ45-Modulen einen Port frei und nutzen Sie für dauerhafte 10G-Verbindungen im Rack lieber DAC oder Glasfaser.
Das UniFi Sortiment: alle SFP-Module, DAC- und AOC-Kabel im Überblick
Alle Transceiver, Direktkabel und Glasfaserkabel von UniFi auf einen Blick, sortiert nach Medium. Die Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers. Für Projekte erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.
| Produkt | Artikel | Bauform | Medium und Stecker | Reichweite | UVP netto |
|---|---|---|---|---|---|
| Kupfer und Direktkabel | |||||
SFP auf RJ45 Adapter | UACC-CM-RJ45-1G | SFP | Kupfer, RJ45, 1 Gbit/s | 100 m | 18,00 € |
SFP+ auf RJ45 Adapter | UACC-CM-RJ45-MG | SFP+ | Kupfer, RJ45, 1 bis 10 Gbit/s | 100 m (Cat 6A) | 60,00 € |
10G Direct Attach Cable | UACC-DAC-SFP10 | SFP+ | Twinax-Kupfer, passiv | 0,5 bis 3 m | ab 12,00 € |
25G Direct Attach Cable | UACC-DAC-SFP28 | SFP28 | Twinax-Kupfer, passiv | 0,5 bis 3 m | ab 20,00 € |
100G Direct Attach Cable | UACC-DAC-QSFP28 | QSFP28 | Twinax-Kupfer, passiv | 0,5 bis 3 m | ab 31,00 € |
UniFi Uplink Cable | UACC-Uplink-SFP28 | SFP28 | Kupfer (0,15 und 0,3 m), Glasfaser (3 und 30 m) | 0,15 bis 30 m | ab 27,00 € |
10G Active Optical Cable | UACC-AOC-SFP10 | SFP+ | Glasfaser mit fest verbauten Modulen | 5 bis 30 m | ab 36,00 € |
25G Active Optical Cable | UACC-AOC-SFP28 | SFP28 | Glasfaser mit fest verbauten Modulen | 5 bis 30 m | ab 55,00 € |
100G Active Optical Cable | UACC-AOC-QSFP28 | QSFP28 | Glasfaser mit fest verbauten Modulen | 5 bis 30 m | ab 150,00 € |
| Multimode-Glasfaser | |||||
1G Multimode-Modul | UACC-OM-MM-1G-D | SFP | Multimode, LC-Duplex | 550 m | 8,10 € |
10G Multimode-Modul | UACC-OM-MM-10G-D | SFP+ | Multimode, LC-Duplex | 300 m (OM3), 400 m (OM4) | 18,00 € |
25G Multimode-Modul | UACC-OM-SFP28-SR | SFP28 | Multimode, LC-Duplex, 850 nm | 70 m (OM3), 100 m (OM4) | 45,00 € |
100G SR4 Multimode-Modul | UACC-OM-QSFP28-SR4 | QSFP28 | Multimode, MPO-12 Typ B | 100 m | 60,00 € |
| Singlemode-Glasfaser | |||||
1G BiDi Singlemode-Modul | UACC-OM-SM-1G-S | SFP | Singlemode, LC-Simplex, eine Faser | 3 km | 20,00 € (2er-Pack) |
10G BiDi Singlemode-Modul | UACC-OM-SM-10G-S | SFP+ | Singlemode, LC-Simplex, 1270 / 1330 nm | 10 km | 145,00 € (2er-Pack) |
10G Singlemode-Modul | UACC-OM-SM-10G-D | SFP+ | Singlemode, LC-Duplex | 10 km | ab 75,00 € |
10G CWDM Singlemode-Modul | UACC-OM-SFP10-1270 bis -1590 | SFP+ | Singlemode, LC-Duplex, 12 Wellenlängen | 20 km | 89,00 € |
25G Singlemode-Modul | UACC-OM-SFP28-LR | SFP28 | Singlemode, LC-Duplex | 10 km | 105,00 € |
100G PSM4 Singlemode-Modul | UACC-OM-QSFP28-PSM4 | QSFP28 | Singlemode, MPO-12 Typ B APC | 2 km (OS2), 500 m (OS1) | 160,00 € |
100G LR4 Singlemode-Modul | UACC-OM-QSFP28-LR4 | QSFP28 | Singlemode, LC-Duplex | 10 km | 269,00 € |
| Kabel und Zubehör | |||||
OM4 Patchkabel | UACC-OFC-M2-LULU | – | Multimode OM4, LC-Duplex, auch als MPO-12 | 0,5 bis 30 m | ab 4,50 € |
OS2 Patchkabel | UACC-OFC-S2-LULU | – | Singlemode OS2, LC-Duplex, auch als MPO-12 APC | 0,5 bis 30 m | ab 4,30 € |
Singlemode-Außenkabel | FC-SM | – | Singlemode OS1, LC, für den Außeneinsatz | – | ab 55,00 € |
CWDM Mux Demux 4 | UACC-CWDM-4 | 19 Zoll | 4 Kanäle, 1270 bis 1330 nm, LC-Duplex | – | 185,00 € |
CWDM Mux Demux 8 | UACC-CWDM-8 | 19 Zoll | 8 Kanäle, 1450 bis 1590 nm, LC-Duplex, Erweiterungsport für Mux Demux 4 | – | 319,00 € |
SFP Wizard | UACC-SFP-Wizard | – | Programmier- und Testgerät für Module | – | 44,00 € |
UVP des Herstellers, netto, zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer. Stand Oktober 2026. Bei Packs gilt der Preis für das ganze Pack. Projektpreise und Mengenstaffeln erhalten Sie direkt von der InSys AG®.
Projektpreis anfragenWelcher UniFi Switch hat welche SFP-Ports?
Das Modul muss zum Port passen. Die folgende Übersicht zeigt, welche Port-Typen in welchen UniFi Geräten stecken. Die vollständige Auswahl mit Portbelegung und Einsatzempfehlung finden Sie auf unserer Seite zu den UniFi Switches für Unternehmen.
- UniFi Industrial DIN 8 und DIN 8 PoE mit je zwei SFP-Ports
- Uplinks kompakter Access-Switches
- Anbindung von Außenstellen und Kameras
- USW Pro Aggregation mit 28 SFP+-Ports
- UniFi Industrial DIN 2.5G 8 PoE mit zwei SFP+-Ports
- Uplinks der Pro- und Enterprise-Switches
- USW Pro Aggregation mit vier SFP28-Ports
- USW Pro XG 24 und Enterprise XG 24 mit je zwei SFP28-Ports
- UniFi Dream Machine Beast mit zwei SFP28-Ports
- UniFi Enterprise Campus Aggregation (ECS-Aggregation)
- Core-Backbones und Rechenzentrumsverbindungen
- Redundante Cores mit UniFi MC-LAG
Kompatibilität: UniFi Module und Module anderer Hersteller
Ubiquiti positioniert seine optischen Module als universell einsetzbar, also auch in Geräten anderer Hersteller. Dazu gehört der SFP Wizard: ein kompaktes Gerät, mit dem sich Module umprogrammieren, testen und diagnostizieren lassen. Das hilft in gemischten Umgebungen, etwa wenn ein Switch eines anderen Herstellers nur eigene Module akzeptiert.
Unsere Empfehlung: Setzen Sie in UniFi Netzen UniFi Module ein. Sie werden in UniFi Network sauber erkannt, liefern Diagnosewerte wie Sende- und Empfangsleistung und vermeiden Diskussionen im Supportfall.

Praxis und Fehlersuche: wenn der Link nicht hochkommt
Die meisten Störungen an Glasfaserstrecken haben einfache Ursachen. Diese sechs Punkte prüfen unsere Techniker zuerst, bevor ein Modul getauscht wird.
1Passen beide Enden zusammen?
- Gleicher Fasertyp: Singlemode zu Singlemode
- Gleiche Geschwindigkeit und gleicher Standard
- BiDi: ein Modul je Wellenlänge, nie zwei gleiche
- Geschwindigkeit am Port bei Bedarf fest einstellen
2Senden und Empfangen gekreuzt?
Bei Duplex-Strecken muss der Sender der einen Seite auf den Empfänger der anderen treffen. Ist die Polarität vertauscht, bleibt der Link dunkel. Abhilfe: die beiden Adern an einem Ende tauschen.
3UPC und APC nie mischen
UniFi Module nutzen LC-Buchsen für Stecker mit geradem UPC-Schliff. Solche Stecker sind bei Singlemode blau, bei Multimode meist beige, aqua oder violett. Grüne Stecker haben einen APC-Schliff (8 Grad schräg) und stammen typischerweise vom Glasfaser-Hausanschluss. Wer UPC und APC verbindet, erzeugt hohe Dämpfung und kann die Stirnflächen beschädigen. Ausnahme: Das 100G-PSM4-Modul ist für MPO-12-Kabel mit APC-Schliff ausgelegt.
4Stecker sauber?
Staub auf der Stirnfläche ist die häufigste Fehlerursache. Reinigen Sie jeden Stecker vor dem Einstecken mit einem Reinigungsstift und lassen Sie offene Ports und Module stets mit Schutzkappe verschlossen.
5Diagnosewerte prüfen
Gute Module liefern Live-Werte zu Sende- und Empfangsleistung, Temperatur und Spannung (DDM). Ein zu niedriger Empfangspegel deutet auf Verschmutzung, zu enge Biegeradien oder schlechte Spleiße hin.
6Dämpfungsbudget einhalten
Jede Strecke verbraucht Signalstärke: Singlemode-Faser rund 0,35 dB je Kilometer bei 1310 nm, jede Steckverbindung 0,3 bis 0,5 dB, jeder Spleiß etwa 0,1 dB. Die Summe muss unter dem Budget des Moduls bleiben. Bei Abnahmen messen wir jede Strecke.
Sicherheit und Know-how
Glasfasermodule arbeiten mit unsichtbarem Laserlicht der Klasse 1. Schauen Sie nie in ein aktives Modul oder ein offenes Faserende.
Sie möchten Glasfaserstrecken selbst sicher planen und betreiben? In unserem UniFi Training vermitteln wir das Praxiswissen. Lieber abgeben? Unser UniFi Consulting übernimmt Planung, Messung und Abnahme.
Häufige Fragen zu SFP-Modulen, Transceivern und DAC-Kabeln.
Kurze Antworten auf die Fragen, die uns Administratoren und IT-Leiter am häufigsten zu Glasfaser-Transceivern, Direktkabeln und UniFi Ports stellen.
Glasfaser-Backbone oder SFP-Module für Ihr Projekt geplant? Jetzt kompetent beraten lassen.
Account Manager Microsoft Modern Work
Account Manager Ubiquiti
+49 (521) 26 01 05 - 24
cosic@insys.de
Jetzt Microsoft Teams Chat starten
Account Manager Microsoft 365 Security
Microsoft 365 Licensing Specialist
+49 (521) 26 01 05 - 27
a.honemeyer@insys.de
Jetzt Microsoft Teams Chat starten
Consultant Microsoft Copilot
Consultant Microsoft Modern Work
+49 (521) 26 01 05 - 35
uhe@insys.de
Jetzt Microsoft Teams Chat starten
Lead Consultant KI und Digitalisierung
Senior UniFi Enterprise Architect
+49 (521) 26 01 05 - 0
honemeyer@insys.de
Jetzt Microsoft Teams Chat starten
SFP auf RJ45 Adapter
25G Direct Attach Cable
100G Direct Attach Cable
25G Active Optical Cable
100G Active Optical Cable
100G SR4 Multimode-Modul
25G Singlemode-Modul
100G PSM4 Singlemode-Modul