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MacBook Pro M6 und neuer iMac: Wie gut die neuen Macs als Arbeitsplatz für Microsoft 365 und KI sind

NewsThomas Honemeyer, Vorstand

Apple hat am 27. Oktober 2026 das 14-Zoll MacBook Pro M6 und den neuen iMac mit M6 vorgestellt. Wir ordnen ein, wie gut sich beide als Arbeitsplatz für Microsoft 365 und Copilot eignen, wo ihre Stärken bei lokaler KI liegen und was die IT bei Verwaltung und Ausstattung beachten sollte.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das MacBook Pro M6 bringt laut Apple eine 12-Kern-CPU, eine 12-Kern-GPU mit Neural Accelerators, bis zu 32 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher, WLAN 7 und bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit.
  • Der neue iMac mit M6 ist der feste Arbeitsplatz derselben Chip-Generation: 24-Zoll-Display mit 4.5K, WLAN 7, optional 2,5 Gbit Ethernet und laut Apple bis zu 5-mal schnellere On-Device-KI als der Vorgänger mit M4.
  • Microsoft 365 mit Outlook, Teams, Word, Excel, PowerPoint und Copilot läuft nativ auf dem Mac, einzelne Programme wie Access, Visio, Project und Power BI Desktop gibt es aber nur für Windows.
  • Mit Microsoft Intune, Platform SSO für Microsoft Entra ID und Defender for Endpoint lassen sich MacBook und iMac genauso sicher verwalten wie Windows-Geräte.
  • Für lokale Sprachmodelle ist der Arbeitsspeicher entscheidend, weil er sich bei Macs nachträglich nicht erweitern lässt.

Was Apple mit dem MacBook Pro M6 und dem iMac vorgestellt hat

Apple hat am 27. Oktober 2026 das neue 14-Zoll MacBook Pro M6 und den neuen iMac mit M6 vorgestellt. Beide Geräte nutzen dieselbe Chip-Generation und behalten ihr bekanntes Design. Für Unternehmen zählen weniger die Benchmarks als die Frage, wie gut sich die neuen Macs als Arbeitsplatz für Microsoft 365 und für die tägliche Arbeit mit KI eignen. Genau das ordnen wir hier ein: das MacBook Pro für mobile Mitarbeitende, den iMac für den festen Schreibtisch.

MacBook Pro M6: die wichtigsten Daten

Nach Angaben von Apple:

  • M6 mit 12-Kern-CPU und 12-Kern-GPU, jeweils zwei Kerne mehr als beim M5, die GPU mit Neural Accelerators in jedem Kern
  • Dual 16-Core Neural Engine, laut Apple bis zu 1,9-mal schneller als beim M5
  • 16 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher ab Werk, optional 24 oder 32 GB, Speicherbandbreite bis zu 170 GB/s
  • SSD mit 1, 2 oder 4 TB
  • WLAN 7 und Bluetooth 6, Unterstützung für bis zu zwei externe Displays
  • Anschlüsse: drei Thunderbolt 4, HDMI, MagSafe 3, SDXC-Kartensteckplatz und Kopfhöreranschluss
  • 12 MP Center Stage Kamera mit Schreibtischansicht, drei Mikrofone und sechs Lautsprecher
  • bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit, die längste, die es laut Apple je bei einem Mac gab
  • macOS 27 ab Werk

iMac mit M6: die wichtigsten Daten

Nach Angaben von Apple:

  • 24-Zoll Retina Display mit 4.5K und 500 Nits, optional mit Nanotexturglas (Modell mit 12 Kernen)
  • M6 mit 10 oder 12 CPU-Kernen und 10 oder 12 GPU-Kernen, die GPU mit Neural Accelerators in jedem Kern
  • Dual 16-Core Neural Engine, laut Apple bis zu 5-mal schnellere On-Device-KI und bis zu 1,5-mal schnellere Arbeit in Microsoft Excel als der iMac mit M4
  • Speicherbandbreite bis zu 170 GB/s und laut Apple bis zu doppelt so schnelle SSD
  • WLAN 7, Bluetooth 6 und optional 2,5 Gbit Ethernet (Modell mit 12 Kernen)
  • bis zu vier Thunderbolt 4 Anschlüsse und Unterstützung für bis zu zwei externe 6K-Displays
  • 12 MP Center Stage Kamera, drei Mikrofone und sechs Lautsprecher
  • Magic Keyboard mit Touch ID, beim Modell mit 12 Kernen serienmäßig
  • sieben Farben, darunter Silber

Wie gut eignen sich die neuen Macs für Microsoft 365?

Sehr gut, mit wenigen Einschränkungen. Outlook, Teams, Word, Excel, PowerPoint, OneNote und OneDrive laufen nativ auf Apple-Chips. Copilot steht in den Mac-Apps zur Verfügung, sobald dem Benutzer eine Lizenz für Microsoft 365 Copilot zugewiesen ist. Für klassische Büroarbeit sind beide Geräte großzügig dimensioniert. Die Reserven zahlen sich in langen Teams-Besprechungen mit Hintergrundeffekten, bei großen Excel-Modellen und bei vielen gleichzeitig geöffneten Anwendungen aus. Kamera und Mikrofone machen das MacBook Pro M6 unterwegs und den iMac am Schreibtisch zu sehr guten Geräten für Videokonferenzen.

Die Grenzen sollten Sie vor dem Kauf kennen:

  • Microsoft Access, Visio (Desktop), Project (Desktop) und Power BI Desktop gibt es nur für Windows.
  • Excel für Mac kann nicht alles, was Excel für Windows kann, etwa Power Pivot und einige Add-ins.
  • Branchensoftware und ERP-Clients laufen häufig nur unter Windows.

Für diese Fälle ist Windows 365 die saubere Lösung: Der Cloud-PC läuft im Microsoft-Rechenzentrum und wird über die Windows App auf dem Mac genutzt. So bleibt der Mac schlank, und die Windows-Anwendungen werden zentral verwaltet.

Wie werden MacBook und iMac im Unternehmen sicher verwaltet?

Ein Mac gehört genauso in das Gerätemanagement wie ein Windows-PC. Mit Microsoft Intune werden Macs über den Apple Business Manager automatisch registriert, mit Richtlinien versehen und mit Apps versorgt. Platform SSO verbindet die Anmeldung am Mac mit Microsoft Entra ID: Benutzer melden sich mit ihrem Firmenkonto an und haben Single Sign-on in Microsoft 365. Mit dem Schlüssel im Secure Enclave und Touch ID wird daraus eine phishing-resistente Anmeldung, beim iMac über das Magic Keyboard mit Touch ID. Defender for Endpoint schützt auch macOS, und mit Conditional Access erhalten nur verwaltete, konforme Macs Zugriff auf Unternehmensdaten.

Unsere Empfehlung aus der Praxis: Bestellen Sie Macs so, dass sie vom ersten Einschalten an im Apple Business Manager Ihres Unternehmens stehen. Ein Gerät, das zuerst privat eingerichtet wurde, muss sonst zurückgesetzt werden, bevor es sauber in Intune landet.

Warum die neuen Macs mit M6 starke KI-Arbeitsplätze sind

Beim Arbeiten mit KI lohnt es sich, drei Ebenen zu unterscheiden.

Cloud-KI: Copilot und Claude von Anthropic

Microsoft 365 Copilot und Claude von Anthropic als Desktop-App für macOS rechnen in der Cloud. Hier entscheidet nicht der Chip über die Qualität der Antworten, sondern Lizenz, Datenbasis und Berechtigungen im Tenant. MacBook Pro M6 und iMac liefern dafür leise, schnelle Arbeitsplätze mit sehr guter Kamera und Mikrofonen für Besprechungen mit KI-Unterstützung.

Apple Intelligence auf dem Gerät

macOS 27 bringt Apple Intelligence mit Schreibwerkzeugen, Zusammenfassungen und Automationen in Kurzbefehlen. Ein Teil davon läuft direkt auf dem Gerät, ein Teil nutzt Server. Unternehmen sollten deshalb per MDM-Richtlinie festlegen, welche Funktionen erlaubt sind, und das in ihre KI Governance aufnehmen.

Lokale Sprachmodelle

Hier spielt der M6 seine Stärke aus. Laut Apple verarbeitet das MacBook Pro M6 Prompts lokaler Sprachmodelle bis zu 1,3-mal schneller als das Modell mit M5, der iMac mit M6 ist bei On-Device-KI bis zu 5-mal schneller als der iMac mit M4. Weil CPU, GPU und Neural Engine auf denselben gemeinsamen Arbeitsspeicher zugreifen, bestimmt seine Größe, welche Modelle überhaupt laufen. Der Vorteil: Vertrauliche Dokumente lassen sich auswerten, ohne dass Daten das Gerät verlassen. Lokale Modelle ersetzen die großen Cloud-Modelle nicht, sie ergänzen sie für sensible Aufgaben und für die Arbeit ohne Internetverbindung.

Welche Ausstattung empfehlen wir Geschäftskunden?

Beim MacBook Pro M6:

  • Microsoft 365 und Copilot im Büroalltag: Das Basismodell mit 16 GB und 1 TB reicht aus.
  • Power-User, Entwickler und viele parallele Anwendungen: 24 GB Arbeitsspeicher.
  • Lokale Sprachmodelle und KI-Entwicklung: 32 GB Arbeitsspeicher. Der Speicher lässt sich nachträglich nicht erweitern, eine Fehlentscheidung gilt für die gesamte Nutzungsdauer.
  • Arbeit in hellen Räumen oder im Freien: die Display-Option mit Nanotexturglas.

Beim iMac mit M6:

  • Für Unternehmen das Modell mit 12 Kernen: Nur hier sind Touch ID serienmäßig, alle vier Thunderbolt-Anschlüsse, die Option auf 2,5 Gbit Ethernet und Nanotexturglas verfügbar.
  • Typische Einsatzorte: Empfang, Buchhaltung, Kreativ- und Marketing-Arbeitsplätze und überall dort, wo ein großer Bildschirm ohne zusätzlichen Monitor gefragt ist.
  • Farbe: Silber passt in die meisten Büros, die Farben sind eine Frage des Corporate Designs.

Für beide Geräte gilt: WLAN 7 und 2,5 Gbit Ethernet bringen nur dann volle Geschwindigkeit, wenn auch das Netzwerk mitspielt, etwa mit UniFi Access Points mit WiFi 7 und UniFi Switches mit 2,5 GbE.

Wie unterstützt die InSys AG® bei Mac-Arbeitsplätzen?

Als Microsoft Solutions Partner für Security und für KI-Geschäftslösungen binden wir MacBooks und iMacs sicher in Ihre Microsoft 365 Umgebung ein: Registrierung über Apple Business Manager und Intune, Platform SSO mit Entra ID, Conditional Access, Defender for Endpoint und die passenden Lizenzen als Microsoft Direct CSP. Kunden lizenzieren über die InSys AG® mehr als 80.000 Microsoft 365 Lizenzen. Mit unserer KI-Beratung zeigen wir Ihnen außerdem, welche Aufgaben sich mit Copilot, Claude von Anthropic oder lokalen Modellen sinnvoll automatisieren lassen.

Rufen Sie uns an unter +49 (521) 260105-0 oder nutzen Sie das Kontaktformular unter diesem Beitrag.

Häufige Fragen

Läuft Microsoft 365 auf dem MacBook Pro M6 und dem iMac mit M6?

Ja. Outlook, Teams, Word, Excel, PowerPoint, OneNote und OneDrive laufen nativ auf Apple-Chips und damit auf beiden Geräten. Copilot steht in den Mac-Apps zur Verfügung, sobald dem Benutzer eine Microsoft 365 Copilot Lizenz zugewiesen ist.

Welche Microsoft-Programme gibt es nicht für den Mac?

Microsoft Access, die Desktop-Versionen von Visio und Project sowie Power BI Desktop gibt es nur für Windows. Excel für Mac bietet außerdem nicht alle Funktionen der Windows-Version, etwa Power Pivot. Solche Anwendungen lassen sich über einen Windows 365 Cloud-PC auf dem Mac nutzen.

Kann man MacBook und iMac mit Microsoft Intune verwalten?

Ja. Macs werden über den Apple Business Manager automatisch in Microsoft Intune registriert und dort mit Richtlinien, Apps und Sicherheitseinstellungen versorgt. Mit Platform SSO melden sich Benutzer mit ihrem Entra-ID-Konto am Mac an, Defender for Endpoint schützt auch macOS.

Wie viel Arbeitsspeicher braucht das MacBook Pro M6 für KI?

Für Microsoft 365 Copilot und Claude von Anthropic, die in der Cloud rechnen, reichen 16 GB. Wer Sprachmodelle lokal auf dem Gerät betreiben will, sollte 32 GB wählen, weil die Größe des gemeinsamen Arbeitsspeichers bestimmt, welche Modelle laufen, und sich der Speicher nachträglich nicht erweitern lässt.

Welcher iMac mit M6 eignet sich für Unternehmen?

Wir empfehlen das Modell mit 12 CPU- und 12 GPU-Kernen. Nur dort sind Touch ID serienmäßig, vier Thunderbolt-4-Anschlüsse sowie die Optionen 2,5 Gbit Ethernet und Nanotexturglas verfügbar.

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