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Copilot Lizenz ohne Microsoft 365 Basisabo: Was sich am 1. Dezember 2026 ändert

NewsThomas Honemeyer, Vorstand

Ab dem 1. Dezember 2026 gibt es die Copilot Lizenz für Microsoft 365 Copilot und Copilot Business ohne vorausgesetztes Microsoft 365 Basisabo. Die bisherigen Add-on-Angebote laufen im CSP aus. Wir zeigen, was das für Bestandsverträge, Verlängerungen und die nutzungsbasierte Abrechnung bedeutet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ab dem 1. Dezember 2026 können Unternehmen Microsoft 365 Copilot und Microsoft 365 Copilot Business ohne qualifizierendes Microsoft 365 Basisabo kaufen, zum gleichen Preis wie bisher.
  • Die bisherigen Angebote tragen seit dem 16. Oktober 2026 den Zusatz „(add-on)“ und können im CSP ab dem 1. Dezember 2026 nicht mehr neu gekauft, aber weiter verlängert und in der Menge angepasst werden.
  • Bestehende Copilot-Abonnements laufen unverändert weiter, eine Migration oder Neuzuweisung von Lizenzen ist laut Microsoft nicht nötig.
  • Für neue Copilot Business Lizenzen über CSP wird die nutzungsbasierte Abrechnung zum Standard, in Deutschland ist diese Voreinstellung zum Start aber noch nicht verfügbar.
  • Welche Copilot-Funktionen ein Benutzer nutzen kann, hängt weiterhin von den Microsoft 365 Apps und Diensten ab, für die er lizenziert ist.

Was ändert sich bei der Copilot Lizenz am 1. Dezember 2026?

Die Copilot Lizenz wird vom Microsoft 365 Basisabo entkoppelt. Bisher setzte der Kauf von Microsoft 365 Copilot oder Microsoft 365 Copilot Business ein qualifizierendes Microsoft 365 Abonnement voraus, etwa Business Standard, Business Premium oder E3. Ab dem 1. Dezember 2026 bietet Microsoft neue Copilot-Angebote an, die ohne diese Voraussetzung gekauft werden können. Das gilt laut den Partner Center Announcements von Microsoft für alle Vertriebswege einschließlich CSP und für Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Behörden und gemeinnützige Organisationen.

Microsoft betont dabei: Es handelt sich um eine Änderung beim Kauf, nicht bei den Funktionen. Welche Copilot-Funktionen ein Benutzer tatsächlich nutzen kann, hängt weiterhin davon ab, für welche Microsoft 365 Apps und Dienste er lizenziert ist.

Welche Termine sind wichtig?

  • 16. Oktober 2026: Die bisherigen Angebote, die ein Basisabo voraussetzen, tragen jetzt den Zusatz „(add-on)“, zum Beispiel „Microsoft 365 Copilot (add-on)“ und „Microsoft 365 Copilot Business (add-on)“. Preise, Laufzeiten und Bedingungen sind unverändert.
  • 1. November 2026: Die neuen Angebote erscheinen mit eigenen Produkt- und SKU-IDs in der Vorschau der Preisliste.
  • 1. Dezember 2026: Die neuen Angebote ohne Basisabo sind kaufbar und ersetzen die Add-on-Angebote für Neukäufe. Die Add-on-Angebote erreichen im CSP das Verkaufsende.

Die neuen Angebote kosten laut Microsoft dasselbe wie die bisherigen.

Was passiert mit bestehenden Copilot-Abonnements?

Für Bestandskunden ändert sich zunächst nichts. Produkt- und SKU-IDs, Preise, Verlängerungsbedingungen und die automatische Verlängerung bleiben bestehen. Eine Migration oder Neuzuweisung von Lizenzen ist nicht erforderlich. Verkaufsende bedeutet ausdrücklich nicht Ende der Nutzung: Bestehende Add-on-Abonnements können weiter verlängert und in der Anzahl angepasst werden.

Trotzdem gibt es ab Dezember eine Entscheidung zu treffen. Bei jeder Erweiterung oder Verlängerung lohnt der Vergleich, ob Sie beim Add-on-Angebot bleiben oder für neue Benutzer das neue Angebot wählen. Wichtig für die IT: Skripte, Berichte und Automatisierungen, die Lizenzen über den Angebotsnamen erkennen, sollten auf Produkt- und SKU-IDs umgestellt werden. Durch die Umbenennung und die neuen IDs laufen namensbasierte Auswertungen sonst ins Leere.

Was bedeutet die nutzungsbasierte Abrechnung für Copilot Business?

Parallel stellt Microsoft die Abrechnung bei Copilot Business um. Für neue Copilot Business Lizenzen, die über CSP gekauft werden, ist ab dem 1. Dezember 2026 die nutzungsbasierte Abrechnung (Pay-as-you-go) voreingestellt. Damit stehen Funktionen wie Copilot Cowork und die Work IQ APIs zur Verfügung, die über Copilot Credits abgerechnet werden. Das voreingestellte Limit liegt bei 4.000 Copilot Credits pro Benutzer und Monat und kann vom Administrator angepasst werden. Bei 100 Benutzern ergibt das rechnerisch bis zu 400.000 Copilot Credits im Monat.

Für Deutschland gilt eine Besonderheit: Microsoft nennt Deutschland ausdrücklich unter den Märkten, in denen diese Voreinstellung zum Start noch nicht verfügbar ist, ebenso unter anderem Frankreich, Italien, die Niederlande, Polen und Spanien. Weitere Informationen will Microsoft nachreichen. Planen Sie deshalb schon jetzt, wer in Ihrem Unternehmen Ausgabenlimits festlegt und überwacht, damit die Umstellung später keine Überraschung bringt. Wie Copilot Credits grundsätzlich funktionieren, erklären wir in unserer News zu den Copilot Kosten 2026.

Was sollten Unternehmen jetzt tun?

  1. Bestand prüfen: Welche Copilot-Abonnements laufen als Add-on, wann stehen Verlängerungen an?
  2. Erweiterungen planen: Für neue Benutzer ab Dezember gezielt zwischen Add-on und neuem Angebot entscheiden.
  3. Automatisierungen anpassen: Lizenzskripte und Berichte auf Produkt- und SKU-IDs umstellen.
  4. Ausgabenregeln festlegen: Verantwortliche für KI-Kosten benennen und Limits für Copilot Credits definieren.
  5. Funktionsumfang klären: Prüfen, ob die Benutzer die Microsoft 365 Apps und Dienste lizenziert haben, in denen Copilot arbeiten soll.

Wie unterstützt die InSys AG® bei der Copilot Lizenz?

Die InSys AG® ist Microsoft Direct CSP und Microsoft Solutions Partner für KI-Geschäftslösungen. Kunden lizenzieren über die InSys AG® mehr als 80.000 Microsoft 365 Lizenzen. Unsere Vertriebsleitung unter Alexander Honemeyer prüft mit Ihnen Ihren Lizenzbestand, vergleicht Add-on und neues Angebot für Ihre Verlängerungen und sorgt dafür, dass Sie nur die Lizenzen bezahlen, die Sie wirklich brauchen. Mehr zu Lizenzen beim Direct CSP lesen Sie auf unserer Seite Microsoft CSP Partner für Microsoft 365 Lizenzen.

Wie Sie Copilot technisch und organisatorisch sicher einführen, zeigt unsere Seite Microsoft 365 Copilot im Unternehmen einführen. Einen Überblick über alle Leistungen finden Sie unter Microsoft 365 Security und Lizenzen. Sie erreichen uns telefonisch unter +49 (521) 260105-0 oder über das Kontaktformular unter dieser News.

Häufige Fragen

Brauche ich ab Dezember 2026 noch ein Microsoft 365 Abonnement für Copilot?

Für den Kauf nicht mehr: Ab dem 1. Dezember 2026 können Microsoft 365 Copilot und Microsoft 365 Copilot Business ohne qualifizierendes Basisabo erworben werden. Welche Copilot-Funktionen ein Benutzer nutzen kann, hängt aber weiterhin von den Microsoft 365 Apps und Diensten ab, für die er lizenziert ist.

Wird die Copilot Lizenz ohne Basisabo teurer?

Nein. Laut Microsoft kosten die neuen Angebote ohne Basisabo dasselbe wie die bisherigen Add-on-Angebote.

Muss ich bestehende Copilot-Lizenzen umstellen?

Nein. Bestehende Abonnements behalten Produkt- und SKU-IDs, Preise und Verlängerungsbedingungen. Sie können weiter verlängert und in der Anzahl angepasst werden. Eine Migration oder Neuzuweisung ist nicht erforderlich.

Gilt die nutzungsbasierte Abrechnung für Copilot Business auch in Deutschland?

Die Voreinstellung der nutzungsbasierten Abrechnung für neue Copilot Business Lizenzen über CSP ist zum Start am 1. Dezember 2026 in Deutschland noch nicht verfügbar. Microsoft hat angekündigt, weitere Informationen zur Ausweitung auf diese Märkte zu veröffentlichen.

Was bedeutet „(add-on)“ im Namen meiner Copilot Lizenz?

Seit dem 16. Oktober 2026 tragen alle Copilot-Angebote, die ein Microsoft 365 Basisabo voraussetzen, den Zusatz „(add-on)“. Inhalt, Preis und Laufzeit haben sich dadurch nicht geändert.

Sie möchten wissen, welche Copilot Lizenz ab Dezember für Ihr Unternehmen die richtige ist?

Von der Lizenz bis zum dauerhaft abgesicherten Tenant: Sie sprechen von Anfang an mit den Menschen, die Ihr Projekt umsetzen.

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