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Windows Server 2019 EOL: Support endet am 9. Januar 2029, so planen Unternehmen jetzt
Bis zum Supportende von Windows Server 2019 ist noch Zeit, doch einige Einschränkungen gelten schon heute. Was das Windows Server 2019 EOL am 9. Januar 2029 bedeutet und warum Unternehmen den Wechsel jetzt planen sollten.
Das Wichtigste in Kürze
- Das Windows Server 2019 EOL ist der 9. Januar 2029, danach liefert Microsoft keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr.
- Der allgemeine Support endete bereits am 9. Januar 2024, und die Microsoft 365 Apps werden auf Windows Server 2019 seit dem 14. Oktober 2025 nicht mehr unterstützt.
- Extended Security Updates für Windows Server 2019 hat Microsoft bisher nicht angekündigt (Stand Oktober 2026).
- Wer wechselt, sollte direkt auf Windows Server 2025 gehen, der bis November 2034 unterstützt wird, oder die Server in Azure Virtual Machines betreiben.
Wann ist das Windows Server 2019 EOL?
Das Windows Server 2019 EOL (End of Life) ist der 9. Januar 2029. An diesem Tag endet der erweiterte Support (Extended Support), danach veröffentlicht Microsoft keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr. Der allgemeine Support (Mainstream Support) endete bereits am 9. Januar 2024. Seitdem gibt es für Windows Server 2019 nur noch Sicherheitsupdates, aber keine neuen Funktionen und keine sonstigen Fehlerbehebungen.
Was gilt für Windows Server 2019 schon heute?
- Nur noch Sicherheitsupdates: Seit Januar 2024 behebt Microsoft nur noch Sicherheitslücken.
- Microsoft 365 Apps nicht mehr unterstützt: Seit dem 14. Oktober 2025 unterstützt Microsoft die Microsoft 365 Apps auf Windows Server 2019 nicht mehr. Betroffen sind vor allem Remotedesktop-Server, auf denen Word, Excel und Outlook für viele Anwender laufen.
- Freigaben anderer Hersteller: Hersteller von Fachanwendungen richten ihre Freigaben häufig am Lebenszyklus von Microsoft aus. Prüfen Sie deshalb frühzeitig, wie lange Ihre Software auf Windows Server 2019 unterstützt wird.
Gibt es Extended Security Updates für Windows Server 2019?
Für Windows Server 2019 hat Microsoft bisher keine Extended Security Updates (ESU) angekündigt (Stand Oktober 2026). Bei Windows Server 2016 kam die Ankündigung im Februar 2026, knapp elf Monate vor dem Supportende. Ob es für 2019 ein vergleichbares Angebot geben wird und zu welchen Bedingungen, ist offen. Unternehmen sollten ESUs deshalb nicht fest einplanen.
Wie die Lage beim Vorgänger aussieht, lesen Sie in unserer News zum Windows Server 2016 Support Ende.
Warum jetzt planen, obwohl bis 2029 noch Zeit ist?
- Hardware: Server, die mit Windows Server 2019 angeschafft wurden, sind heute häufig fünf Jahre und älter. Der Wechsel des Betriebssystems lässt sich gut mit dem Austausch der Hardware oder dem Umzug nach Azure verbinden.
- Windows Server 2022 überspringen: Der allgemeine Support für Windows Server 2022 endete am 13. Oktober 2026, Sicherheitsupdates gibt es bis zum 14. Oktober 2031. Windows Server 2025 wird bis November 2034 unterstützt und ist damit die zukunftssichere Wahl.
- Ein Projekt statt zwei: Wer gerade Windows Server 2016 ablöst, kann die Server mit Windows Server 2019 im selben Projekt mitnehmen und spart einen zweiten Anlauf.
Welche Wege gibt es?
Upgrade auf Windows Server 2025
Microsoft unterstützt das direkte In-Place-Upgrade von Windows Server 2019 auf Windows Server 2025. Ob ein Upgrade oder eine Neuinstallation sinnvoller ist, hängt von der Rolle des Servers und der eingesetzten Software ab. Die Lizenzen erhalten Sie bei der InSys AG® als Microsoft Direct CSP.
Umzug in Azure Virtual Machines
Die InSys AG® empfiehlt den Betrieb im Microsoft-Rechenzentrum: Eigene Server-Hardware entfällt, und die virtuellen Maschinen lassen sich später ohne neue Hardware auf neue Versionen heben. Bei früheren Windows-Server-Versionen hat Microsoft die Extended Security Updates in Azure Virtual Machines zudem ohne Aufpreis bereitgestellt. Mehr dazu unter Microsoft Azure Migration und Betrieb.
Warum den Wechsel mit der InSys AG® planen?
Die InSys AG® ist Microsoft Solutions Partner für Azure Infrastructure, für Security und für KI-Geschäftslösungen sowie Microsoft Direct CSP. Wir erfassen Ihren Serverbestand, legen mit Ihnen für jeden Server den passenden Weg fest und setzen Upgrade oder Umzug nach Azure um. Einen Überblick über unsere Leistungen finden Sie unter Microsoft 365 Security, Lizenzen und Azure.
Häufige Fragen
Wann ist das Windows Server 2019 EOL?
Das Windows Server 2019 EOL ist der 9. Januar 2029. An diesem Tag endet der erweiterte Support, danach veröffentlicht Microsoft keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr. Der allgemeine Support endete bereits am 9. Januar 2024.
Werden Microsoft 365 Apps auf Windows Server 2019 noch unterstützt?
Microsoft unterstützt die Microsoft 365 Apps auf Windows Server 2019 seit dem 14. Oktober 2025 nicht mehr. Das betrifft vor allem Remotedesktop-Server, auf denen Word, Excel und Outlook für viele Anwender laufen.
Gibt es Extended Security Updates für Windows Server 2019?
Microsoft hat für Windows Server 2019 bisher keine Extended Security Updates angekündigt (Stand Oktober 2026). Für Windows Server 2016 kamen sie im Februar 2026, knapp elf Monate vor dem Supportende. Unternehmen sollten ESUs für 2019 deshalb nicht fest einplanen.
Lohnt sich ein Wechsel von Windows Server 2019 auf Windows Server 2022?
In der Regel nicht. Der allgemeine Support für Windows Server 2022 endete am 13. Oktober 2026, Sicherheitsupdates gibt es bis zum 14. Oktober 2031. Windows Server 2025 wird bis November 2034 unterstützt und ist damit die zukunftssichere Wahl.
Wir planen mit Ihnen den Wechsel von Windows Server 2019.
Von der Lizenz bis zum dauerhaft abgesicherten Tenant: Sie sprechen von Anfang an mit den Menschen, die Ihr Projekt umsetzen.
- Julijana Cosicsie/ihrAccount Manager Microsoft 365 SecurityAccount Manager Ubiquiti+49 (521) 260105-24cosic@insys.deTeams-Chat starten
- Alexander Honemeyerer/ihmVertriebsleitungAccount Manager Microsoft 365 SecurityMicrosoft 365 Licensing Specialist+49 (521) 260105-27a.honemeyer@insys.deTeams-Chat starten
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